Zeit zum Weitergehen

Ein Büro, wie es kleiner nicht sein kann, braucht dringend Ersatz.  Der Chef, ein introvertierter Träumer und hochgeistig denkender Mensch erfährt, dass es jemand gibt, der all diesen Anforderungen entspricht,  aber derzeit im Schichtbetrieb verschwindet und bittet diese Schweißerin an seinen runden Tisch. Sein Unternehmen führt er familiär, Harmonie, das ist ihm wichtig, die Anforderungen sind hoch,  hier muss jeder alles können und  weil gleich zwei für sie sprechen, stellt er die Schweißerin  ein – gibt ihr die Chance ihres Lebens. So beginnen  Märchen, doch manchmal werden sie auch wahr.
Die ersten Jahre läuft alles bestens.  Eine große Freundschaft unter den Kollegen, eine Familie, wie der Chef das liebt. Die Schweißerin verehrt den Chef, mag die Kollegen, liebt ihre Arbeit, aber auch den PC und gibt deshalb alles.  Was für eine schöne Zeit.
Auf einmal wird es dunkel, die Familie zerbricht. Feindschaft macht sich breit – so geht das nicht. Nächtelang liegt sie nun wach und grübelt über ihr Vergehen. Parteien bilden sich, fühlen sich so stark und als der Chef dann auch noch geht, schafft sie grad noch ein Jahr, bevor sie richtig krank die Leine zieht.

Ob sie wollte oder nicht, sie wurde immer informiert und jetzt, drei  Jahre später ist es doch passiert.

PLANIERT – RASIERT – WIE FÜHLT IHR EUCH?

ich weiß nur, bin froh, ich habe überlebt

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